Knusprige Tradition neu gedacht

Leidenschaft für Hüppen

Vladimir Minic: Ideen hatte er schon immer –
was fehlte, waren die Ressourcen, um sie anzugehen.

Hüppen stehen für Kindheitserinnerungen, Sonntagnachmittage und das
kulinarische Erbe der Schweiz. Bei Straumann Hüppen werden sie noch wie früher hergestellt – mit viel Handarbeit und perfekter Waffeltechnik.
Trotzdem spürte Geschäftsführer Vladimir Minic den Wunsch, die Traditionsmarke weiterzuentwickeln.

«Im Alltag mit drei Produktionslinien und nur neun Mitarbeitenden blieb kein Raum für Experimente.»

Als Straumann Hüppen über Ahead die Möglichkeit bekam, in Innovation zu investieren, nutzte Minic die Chance: Endlich konnten er und sein Team an neuen Rezepturen und Prozessen tüfteln.

«Wir wollten für unsere Marke Hardegger eine neue Identität schaffen und die Marke verjüngen»

Gemeinsam mit Peter Braun, einem Experten aus dem Ahead-Netzwerk, entwickelte das Team neue Füllungen, die sich mit den bestehenden Anlagen herstellen lassen. Durch die clevere Wiederverwendung von Produktionsabschnitten und einen modularen Ansatz entstand eine breite Produktpalette – ohne neue Maschinen zu benötigen. Die Umsetzung war aufwendig: Es mussten Lieferanten für kleine Mengen gefunden werden, die passenden Fette getestet werden – aber am Ende stand eine hochwertige Qualität bei tieferen Kosten.

«Uns hat das Projekt gezeigt, was machbar ist und wo
unsere Grenzen liegen»

Haltbar und knusprig dank cleverer Verpackung
Weil Hüppen nur mit der richtigen Knusprigkeit überzeugen, widmete sich
das Team intensiv der Verpackung. Tests zeigten, dass Folie eine Lagerdauer von sechs Monaten bei Raumtemperatur ermöglicht, während aluminiumkaschierte Folie die Frische bis zu zwölf Monate bewahrt. Nimmt die Waffel zu viel Feuchtigkeit auf, wird sie gummiartig. Durch gezielte Anpassungen konnte die Qualität dauerhaft gesichert werden.

Nachhaltiger Backprozess mit neuer Technologie

Neben neuen Füllungen wagte Straumann Hüppen noch einen Schritt: den Umstieg auf einen elektrisch beheizten Waffelofen. Bislang wurden die Röllchen in gasbefeuerten Öfen gebacken – mit entsprechendem CO₂-Ausstoss. Für Minic ist der neue Backprozess ein Bekenntnis zur Verantwortung.

«Wir wollen einen Grossteil der Hüppen auf dieser Linie produzieren».

Durch das Innovationsprojekt konnte Straumann Hüppen seine Produktpalette erweitern, die Effizienz steigern und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Und für Minic steht fest:

«Diese Entwicklung ist der Beginn einer Zukunft, in der Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.»

Straumann Hüppen AG  

https://www.straumannhueppen.ch/ 

Wenn Innovation Leben rettet

Wie ein Spezialist für Einsatzfahrzeuge mit Hilfe von Ahead neue Wege geht

«Wir wussten, dass wir neue Wege gehen müssen – aber nicht genau, wie wir starten sollen. Da hat uns Ahead enorm geholfen»
Raphael Londero, CEO Londero GmbH

Londero GmbH baut Spezialfahrzeuge für Feuerwehr, Sanität und Polizei. Gründer Raphael Londero kennt die Anforderungen im Einsatz aus eigener Erfahrung. Doch mit der wachsenden Nachfrage nach Digitalisierung und Effizienz stösst auch ein erfahrenes Unternehmen an Grenzen. Über die Innovationsbegleitung von Ahead (vormals KMU und Innovation) fand Londero neue Lösungen – und eine klarere Innovationsstrategie.

Von der Rettung in die Entwicklung

Raphael Londero bringt 25 Jahre Erfahrung aus dem Rettungsdienst mit. Diese Praxisnähe prägt das Angebot seines Unternehmens: Individuelle Umbauten und Speziallösungen für Blaulichtorganisationen – funktional, robust und bis ins Detail durchdacht. Doch mit der Zeit kamen neue Herausforderungen auf: Wie lassen sich Prozesse digitalisieren? Wie kann das Know-how skaliert werden? Und wie wird aus Einzelprojekten ein nachhaltiges Geschäftsmodell?

„Wir wussten, dass wir neue Wege gehen müssen – aber nicht genau, wie wir starten sollen. Da hat uns Ahead enorm geholfen.“ 

Raphael Londero, CEO Londero GmbH 

 

Sich schnell wandelnder Markt verlangt nach Innovationen

Konkret stand die Londero GmbH vor der Frage, wie sich die Elektromobilität sinnvoll ins Angebot integrieren lässt und zugleich die internen Innovationsprozesse strukturiert und weiterentwickelt werden können. An einem KMU-Anlass kam Raphael Londero mit einem Ahead Innovationsexperten in Kontakt. Es folgte eine erste Sitzung im Beisein von weiteren Ahead Teammitgliedern.

Impulse von aussen, Wirkung nach innen

Gemeinsam mit dem erfahrenen Ahead Innovationsexperten konnte Raphael Londero in der Folge sein Geschäftsmodell analysieren, Wachstumsfelder identifizieren und eine Strategie zur Systematisierung von Kundenlösungen entwickeln. Besonders hilfreich war dabei die Aussensicht und das methodische Vorgehen.

„Wir sind Profis, wenn es um Fahrzeuge geht – aber Innovation muss man auch lernen. Der Austausch hat uns geholfen, den Fokus richtig zu setzen.“ Raphael Londero, CEO Londero GmbH

 

Erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln

Mit Stolz erfüllt Raphael Londero, dass im Rahmen des Begleitprozesses ein Innosuisse Innovationscheck Antrag erfolgreich abgewickelt und darauf aufbauend ein Innosuisse-Antrag eingereicht werden konnte. Damit konnten Fördermittel im Umfang von 20’000 Franken gesichert und ein vollelektrisches Antriebssystem mit über 450 km Reichweite unter Volllast weiterentwickelt werden: Ein wahrer  Gamechanger für moderne Einsatzfahrzeuge.

„Durch die Zusammenarbeit mit den Innovationsexperten, der uns mit viel Feingefühl, Struktur und Weitblick begleitet hat, konnten wir unsere Ideen weiterentwickeln und konkretisieren. Daraus resultierten ein neues Verständnis für unser Innovationspotenzial sowie strategische Partnerschaften. Auch konnten wir erste Meilensteine setzen.” 

Raphael Londero, CEO Londero GmbH

 

Innovationen bringt man partnerschaftlich handelnd rascher voran

Die Erfahrung mit Ahead war für Londero durchwegs positiv – auch, weil sie praxisnah und konkret war.

„Wir sind dankbar, konnten wir die Ahead Innovationsbegleitung in Anspruch nehmen und empfehlen anderen KMU dieses Angebot ebenfalls zu nutzen: Es bringt Fokus, macht Mut Veränderungen anzugehen und öffnet Türen. Die Begleitung war ein echter Impulsgeber für unsere weitere Entwicklung und gab den Anstoss zu einer neuen Innovationskultur, was unbezahlbar ist.”  Raphael Londero, CEO Londero GmbH

 

Raphael Londero ist CEO der Londero GmbH in Volketswil, einem Unternehmen, das sich auf den Bau und Umbau von Einsatzfahrzeugen für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei spezialisiert hat. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Rettungsdienst und seiner technischen Expertise leitet er ein Team, das individuelle Fahrzeuglösungen entwickelt und umsetzt. Unter seiner Führung hat sich die Londero GmbH zu einem innovativen Anbieter in der Branche entwickelt, der für Qualität und kundenorientierte Konzepte steht.

Londero GmbH – Londero.ch | Kundenorientierte Fahrzeugkonzepte

Resilienz braucht Skalierung – und die richtige Unterstützung

Wie ein Zürcher KMU mit dem Ahead Angebot den nächsten Wachstumsschritt plant

„Wir machen mentale Stärke skalierbar – für Unternehmen wie für Einzelpersonen.“ – Markus Renevey, Gründer Swiss Resilience Hub AG

Die Swiss Resilience Hub AG stärkt Unternehmen und Mitarbeitende in Zeiten wachsender Belastungen. Mit innovativen Blended-Learning-Angeboten (physische Interventionen vor Ort in Kombination mit der digitalen Plattform GROW) will das Unternehmen Resilienz, Führungskompetenz und Achtsamkeit nachhaltig fördern. Doch wie lässt sich ein solches Angebot gezielt skalieren? Die Antwort fand das Unternehmen dank der Innovationsbegleitung von Ahead (vormals KMU und Innovation).

Eine solide Basis für mentale Stärke

Mit dem Swiss Resilience Hub haben Markus Renevey und seine Geschäftspartner ein Kompetenzzentrum geschaffen, das Unternehmen, Teams und Einzelpersonen dabei unterstützt, ihre mentale Widerstandskraft zu stärken. Das Angebot umfasst unter anderem individuelle Lernreisen zu Themen wie Resilienz, mentale Gesundheit und Leadership.

Wachstum mit Substanz statt Wachstum um jeden Preis

Markus Renevey hat ein klares Entwicklungsziel: Den Zugang zu mentaler Stärke und wirksamer Selbstführung skalierbar machen – für Unternehmen wie für Einzelpersonen. Die Grundlagen dafür sind gelegt. Das Feedback der Kund:innen ist durchwegs positiv, die Plattform srh-grow.ch steht. Und doch: Der nächste Schritt war unklar. “Trotz aller positiven Rückmeldungen fehlte uns die strategische Klarheit für die nächsten Wachstumsphasen. Wie priorisieren wir? Wo setzen wir an? Wie stellen wir uns breiter auf, ohne uns zu verzetteln?“, beschreibt Renevey die Ausgangslage.

Coaching auf Augenhöhe: KMU und Innovation bringt Struktur

Hier setzte das Ahead Angebot an. Im Rahmen eines Coachings wurde das Geschäftsmodell gemeinsam mit erfahrenen Innovationsberater:innen analysiert. Die externe Perspektive brachte neue Klarheit: “Ahead hat uns genau dort abgeholt, wo wir standen – und uns dann gezielt weitergebracht. Besonders wertvoll war die Kombination aus unternehmerischem Know-how, Innovationsmethodik und konkreter Erfahrung mit KMU.“

Im Zentrum stand nicht nur die Reflektion des bestehenden Geschäftsmodells, sondern auch die Identifikation zentraler Stellschrauben: Zielgruppen, Prozesse, Kommunikation.

Konkrete Veränderungen statt allgemeiner Ratschläge

Das Ergebnis: Erste Massnahmen wurden bereits umgesetzt. Die Kommunikation wurde geschärft, die Positionierung klarer, die internen Prozesse angepasst. Parallel dazu laufen kontinuierliche Evaluationen – was funktioniert, was nicht, und wie lassen sich Angebote noch besser an die Marktbedürfnisse anpassen.

„Das Coaching war nicht nur professionell, sondern auch praxisnah und inspirierend. Es hat uns auf den Punkt gebracht, was wir konkret verändern müssen – und warum.“ Markus Renevey, Gründer und Geschäftsführer Swiss Resilience Hub AG

Renevey empfiehlt das Angebot auch anderen Unternehmer:innen weiter:

„Für KMU, die an einem Wendepunkt stehen oder neue Wachstumswege suchen, ist dieses Angebot eine echte Chance. Es ist fundiert, individuell – und erfolgt auf Augenhöhe.“

Markus Renevey ist Gründer und Geschäftsführer der Swiss Resilience Hub AG in Zürich. Seit über 20 Jahren begleitet er als Executive Coach Führungskräfte, Spitzensportler:innen und Teams in ihrer Entwicklung. Sein Fokus liegt auf der Stärkung von Resilienz in Organisationen, insbesondere auch im Kontext von kulturellen und digitalen Transformationen sowie dem Aufbau wirkungsvoller Führungskulturen. sr-hub.ch / srh-grow.ch

Ohne Ei zum Erfolg

Wie Innovation Traditionen verändert

„Dank der Begleitung durch Ahead ist unser geistiges Eigentum optimal geschützt – eine wichtige Basis für unser Wachstum.“
Silvan Leibacher, Gründer und Geschäftsführer EggField

Der Biber ist ein Klassiker der Schweizer Backtradition. Doch auch der in traditionellen Lebensmittelproduktion gehört Innovation und Nachhaltigkeit zum erfolgreichem Unternehmertum dazu. So setzen die Geschwister Claudio, Petra und Silvan Leibacher in Ihrem Bäckereiunternehmen seit 2013 wo immer möglich auf pflanzliche und klimafreundliche Zutaten. Aus einem Prototypen für einen natürlichen Ei-Ersatz ist sogar ein ergänzendes Unternehmen entstanden. Das Zürcher FoodTech-Unternehmen EggField (Field Food AG). Dank gezielter Unterstützung vom Ahead Team konnte der Schutz der neuen Produkt-Innovation optimal vorbereitet werden.

Pflanzlicher Fortschritt für ein Traditionsprodukt

Seit 2010 stellt die Leibacher Biber-Manufaktur hochwertige, handgemachte Dauerbackwaren, wie die mittlerweile bekannten Leibacher Biber her. Mit der steigenden Nachfrage nach klimafreundlichen und möglichst nachhaltigen Produkten kamen schnell die tierischen und CO2-invensiven Zutaten wie beispielsweise das Ei in den Fokus: Wie lassen sich Geschmack und Qualität mit natürlichen und wenig verarbeiteten Zutaten erhalten, ohne dabei auf CO2-intensive tierische Produkte wie Ei zu setzen? Die Lösung: ein innovativer Ei-Ersatz aus Hülsenfrüchten – entwickelt mit Food-Technologe, David Ebneter, der damals bei Prof. Dr. Tilo Hühn an der ZHAW in Wädenswil arbeitete. Gemeinsam wurden erste Prototypen eines Ei-Ersatzes aus dem Kochwasser von Hülsenfrüchten (Aquafaba) für die weissen Biber der Leibacher Biber-Manufaktur entwickelt. Mit Erfolg. Bald wurden andere Produzenten auf die Ei-Alternative aus dem Hause Leibacher aufmerksam. So hat Silvan Leibacher zusammen mit David Ebneter 2022 ein eigenes Unternehmen gegründet, welches sich heute exklusiv auf die Produktion und Vermarktung von natürlichen Ei-Alternativen im In- und Ausland spezialisiert.

„Einzelne Kund:innen wünschten sich mehr pflanzenbasierte Alternativen. Gleichzeitig lohnt es sich in der Herstellung von Lebensmitteln oft nicht, für einzelne Bedürfnisse separate Produktionen zu fahren. Dazu zählt in der Produktion von Bibern und Lebkuchen jedes Detail – das Geschmack und Optik müssen stimmen, aber auch das Teigverhalten während der Produktion. Das ist anspruchsvoll. Dank EggField arbeiten wir heute im ganzen Betrieb ohne Ei. Und zwar nicht nur bei einzelnen Spezial-Produktionen sondern in unserem Gesamtsortiment. Kunden lieben beispielweise unsere Amaretti, welche eben nicht mit Ei-Weiss sondern dem Aquafaba von EggField hergestellt werden. Zudem sind die Produkte deutlich länger haltbar als mit Hühnerei.

Claudio Leibacher, Co-Geschäftsführer und Leiter Produktion, Leibacher Biber-Manufaktur

Schutz des geistigen Eigentums als Schlüssel zum nächsten Wachstumsschritt

Die Produktentwicklung war technisch und sensorisch anspruchsvoll – doch mindestens ebenso zentral war die strategische Absicherung des Innovationsprozesses. Hier kam das Ahead Begleitangebot (vormals KMU und Innovation) ins Spiel: Es vermittelte den Kontakt zum Innovationsexperten Swiss Food Research, der das Projekt gezielt begleitete.

Die Unterstützung umfasste eine strukturierte Analyse der Schutzmöglichkeiten, konkrete Handlungsempfehlungen zur IP-Strategie sowie die Klärung rechtlicher und organisatorischer Fragestellungen im Innovationsprozess.

Expertise, auf den Punkt gebracht

Besonders geschätzt wurde die Praxistauglichkeit der Beratung: keine langen Analysen, sondern fokussierte Unterstützung genau abgestimmt auf die Bedürfnisse eines wachsenden Unternehmens.

„Der Austausch mit den Ahead Innovationsexperten war unkompliziert, lösungsorientiert und brachte uns genau die Klarheit, die wir in dieser entscheidenden Phase brauchten.”
Silvan Leibacher, Gründer und Geschäftsführer EggField

Learning: Innovation braucht Substanz – und Schutz

Mit der Entwicklung eines hochwertigen pflanzlichen Ei-Ersatzes ist Eggfield nicht nur auf Konsumententrends eingegangen, sondern hat sich auch strategisch für die Zukunft positioniert. Das Ahead Begleitprogramm half dabei die Weichen richtig zu stellen.

„Ohne diese gezielte Begleitung hätten wir wichtige Aspekte des IP-Schutzes möglicherweise zu spät erkannt. So konnten wir von Anfang an professionell agieren.“
Silvan Leibacher, Gründer und Geschäftsführer EggField

 

Silvan Leibacher ist ein Schweizer Unternehmer mit einer Leidenschaft für nachhaltige Lebensmittelinnovationen. Er ist Mitgründer der Leibacher Biber-Manufaktur, die traditionelle Schweizer Biber in Handarbeit herstellt, und von EggField, einem Unternehmen, das pflanzliche Ei-Alternativen für die Lebensmittelindustrie entwickelt. Sein Ziel ist es, die Lebensmittelindustrie umweltfreundlicher zu gestalten und gleichzeitig den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.

Die Produkte der Leibacher Biber-Manufaktur sind in verschiedenen Fachgeschäften erhältlich.

Weitere Informationen zur Leibacher Biber-Manufaktur (www.biber-manufaktur.ch) oder EggField (www.eggfield.com)

Neue Impulse für Innovationen

Mit  Unterstützung von Ahead neue Projekte realisiert.  Die Zusammen- arbeit mit Ahead war für die DrM mehr als nur Unterstützung – sie war ein echter Katalysator.

„Ich hoffe sehr, dass dieses Angebot weiter ausgebaut wird – damit noch mehr KMU von diesem Know-how profitieren können.“
Dr. Tizian Bucher, R&D Manager bei DrM

Die DrM. Dr. Müller AG steht für hochspezialisierte Filtrations- und Mischtechnik. Seit über 40 Jahren in Familienhand, entwickelt das Unternehmen mit Sitz in Männedorf neuartige Lösungen für die Life Sciences und die Industrie. Mit dem Ahead Programm (vormals KMU und Innovation) fand das Unternehmen nicht nur neue Partner, sondern auch den Weg zu konkreten Förderprojekten – mit durchschlagendem Erfolg.

Von der Idee zum Projekt – mit der richtigen Unterstützung

Die DrM, Dr. Müller AG hat sich seit ihrer Gründung 1982 durch Dr. Hans Müller weltweit als Spezialistin in der Trennung von Feststoffen von Flüssigkeiten sowie in der Herstellung von speziellen vibrierenden Mischsystemen einen Namen gemacht. Mehr als 400 Patente gehen auf den Firmengründer zurück. Heute führt sein Enkel Patrick Müller das Unternehmen in dritter Generation. Doch auch ein traditionsreiches KMU mit eigener F&E-Abteilung stösst manchmal an seine Grenzen.

Ein solches Projekt war die Entwicklung eines Single-Use Cross-Flow Filters für die Perfusion. Die bisherigen Filter waren nur für einen Zweck einsetzbar und die internen Tests führten zu keinem tragfähigen Ergebnis. Der Bedarf an externem Know-how war offensichtlich. Doch wo anfangen?

Ahead ebnete den Weg zu Hochschul-Wissen

Hier kam das Ahead Angebot ins Spiel. Der begleitende Innovationsexperte identifizierte nach vertiefter Recherche die Hochschule Luzern HSLU als passenden Forschungspartner und stellte den Kontakt her. „Ohne diesen Impuls hätten wir das Projekt nicht angepackt – uns fehlten das Netzwerk und das Know-how, wie man so etwas strategisch aufgleist“, so Bucher. Parallel dazu vermittelte Ahead auch einen Mentor, der beim Aufbau eines Innosuisse-Projekts half und eine fundierte Patentanalyse ermöglichte. Mit Erfolg: Das Projekt wurde 2025 bewilligt – mit einer Fördersumme von rund 750’000 Franken.

Weitere Innovationsideen mit Innocheque und KI

Doch damit nicht genug: Auch bei weiteren Ideen unterstützte Ahead. Beispielsweise bei der Antriebstechnologie des firmeneigenen FUNDAMIX-Mischers. Eine vage Idee zu neuen Frequenzen und Amplituden wurde dank Kontakt zur Hochschule Nordwestschweiz FHNW und deren FEMM-Spezialisten konkret – mit erfolgreicher Innovationscheck-Finanzierung, ebenfalls von Innosuisse. Und selbst ein nicht gemeinsam weiterverfolgtes Projekt führte zu wertvollen Erkenntnissen: Dazu Dr. Bucher: «Dank dem Austausch mit einem weiteren durch Ahead vermittelten Gesprächspartner aus der Wirtschaft gelang es uns, das Thema maschinelles Lernen zur Filtergewebe-Inspektion strategisch besser zu fassen.»

Fazit: Ein Programm, das KMU neue Wege eröffnet

Die Zusammenarbeit mit Ahead war für die DrM mehr als nur Unterstützung – sie war ein echter Katalysator.

„Die Zusammenarbeit mit den durch Ahead vermittelten Innovationsexperten hat nicht nur Impulse gegeben, sondern war auch hochgradig erfolgreich. Ich hoffe sehr, dass dieses Angebot weiter ausgebaut wird – damit noch mehr KMU von diesem Know-how profitieren können.“
Dr. Tizian Bucher, R&D Manager bei DrM

Dr. Tizian Bucher ist Head of Research & Development bei der DrM, Dr. Müller AG in Männedorf, einem weltweit tätigen Spezialisten für Filtrations- und Mischtechnologien. Mit seiner Expertise in der Entwicklung innovativer Lösungen für die Biotechnologie und Industrie treibt er die Forschung und Entwicklung des Unternehmens massgeblich voran. Dr. Bucher hat einen Ph.D. von der Columbia University und verfügt über umfassende Erfahrung in der Anwendung von Single-Use-Technologien sowie in der Prozessoptimierung. Er ist regelmässig als Referent auf internationalen Fachkonferenzen tätig.

https://drmgroup.com/

Profolio: Berufswahl digital gestalten

Das S&B Institut im Zürcher Unterland kombiniert über 40 Jahre Erfahrung mit digitaler Innovation. Mit "Profolio" setzt es neue Standards in der Berufswahlberatung.

«Wir bedanken uns beim Ahead Team für die praxisnahe und vernetzte Unterstützung und empfehlen das Angebot allen KMU, die ihre Projekte gezielt voranbringen möchten – unabhängig von ihrer Branche und Unternehmensgrösse»
Simon und Tanja Schmid, Mitinhaber und Geschäftsleitung S & B Institut für Berufs-und Lebensgestaltung AG

Innovative Berufsberatung mit langjähriger Tradition im Zürcher Unterland

Das S&B Institut ist ein etabliertes Familienunternehmen im Zürcher Unterland, das seit über 40 Jahren Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet. Es gehört zu den Pionieren der ganzheitlichen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung in der Schweiz und bietet neben individueller Beratung auch Lernmedien für Schulen und Coachings an. Ahead (vormals KMU und Innovation) begleitete das KMU auf dem Weg in die Digitalisierung des Angebots.

Entwicklung und Innovation im Fokus

Das S&B Institut entwickelte 1979 den «Wegweiser zur Berufswahl», die erste dreisprachige Berufsinformations-CD-ROM “Berufswahlschau” (1996) sowie Laufbahn-Portfolios, die von der ersten Berufswahl bis zur Neuorientierung im Erwerbsleben 50+ unterstützen. Anfang 2020 stand das Unternehmen vor der Herausforderung, seine Berufswahl-Lehrmittel und Beratungsprozesse zu modernisieren. Für den Transformationsprozess fehlten jedoch Know-how, Ressourcen und wichtige Partnerschaften im Bildungsbereich.

 

Neue Impulse für das erste digitale Berufswahl-Lehrmittel der Schweiz

Durch den Kontakt mit Ahead ergaben sich entscheidende Impulse: Zum einen konnte ein Innosuisse-Projekt erarbeitet, zum anderen konnte ein Kontakt zu den Informatiktagen vermittelt werden, an welchen das S&B Institut sein digitales Berufswahl-Lehrmittel “Profolio” einem breiten Publikum aus der Schweiz und Liechtenstein präsentieren konnte. Die Rückmeldungen stärkten die Sichtbarkeit und lieferten wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung.

 

„Unsere Präsenz an den durch Ahead vermittelten Informatiktagen hat unsere Sichtbarkeit deutlich erhöht und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Profolio geliefert.“

 

Erweiterung des Angebots und Netzwerks

Auf Basis dieser Erfahrungen wurden Kurse zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Bewerbungsprozess und zur Erstellung professioneller Lebensläufe auf dem iPad entwickelt. Diese neuen Angebote stärken die Berufswahl-Community nachhaltig und ermöglichen die Durchführung von “Profolio Impulstagen” mit Berufswahlbegleitenden aus der gesamten Schweiz. Das S&B Institut ist zudem aktiv in der Future Lab Zürich Community, um seine Expertise im Bereich der ersten Berufswahl einzubringen.

 

Zukunftsorientierte Projekte zur Förderung der Chancengleichheit

Ein weiteres Innosuisse-Projekt ist in Planung, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz gezielt die Chancengleichheit im Berufswahlprozess verbessern soll. Profolio unterstützt Jugendliche und ihre Eltern dabei, mit Freude und Zuversicht den ersten Schritt in eine selbstbestimmte berufliche Zukunft zu machen. Ein Angebot für Berufstätige erscheint im Sommer 2025.

 

„Mit Profolio engagieren wir uns täglich, um junge Menschen in der Schweiz auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte berufliche Zukunft zu begleiten.“

 

“Wir bedanken uns beim Ahead Team für die praxisnahe und vernetzte Unterstützung und empfehlen, das Angebot allen KMU, die ihre Projekte gezielt voranbringen möchten – unabhängig von ihrer Branche und Unternehmensgrösse.”

 

Simon und Tanja Schmid, Mitinhaber und Geschäftsleitung in der zweiten Generation
S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung AG, Bülach

www.profolio.ch | www.sbinstitut.ch

 

 

Simon Schmid – Innovator für Berufswahl und Laufbahnberatung

Simon Schmid ist Inhaber und Mitglied der Geschäftsleitung des S&B Instituts für Berufs- und Lebensgestaltung AG in Bülach. Mit einem breiten beruflichen Hintergrund – von der Ausbildung zum Audio-Video-Elektroniker EFZ über ein Designstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bis hin zum MAS in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung – bringt er vielfältige Perspektiven in seine Arbeit ein.

Tanja Schmid – Geschäftsleitung mit Fokus auf Finanzen, Personal und Achtsamkeit

Tanja Schmid ist Mitglied der Geschäftsleitung des S&B Instituts und verantwortet die Bereiche Finanzen und Personal. Sie verfügt über einen Abschluss als dipl. Wirtschaftsinformatikerin mit Schwerpunkt Informatik der Universität Zürich sowie ein Handelsdiplom. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Yogalehrerin (YS/EYU) und diplomierte Shinrin-Yoku-Gesundheitstrainerin.

 

Mit Expertise zum Erfolg

Wie macu4 die Weichen für Wachstum stellte. Das Zürcher Unternehmen setzte für den Innosuisse Accelerator auf gezielte Begleitung durch Ahead.

«Wer Innovation wirklich leben will, braucht Partner, die verstehen, wie KMU ticken und wie man komplexe Aufgaben gemeinsam meistert»

Myriam Lingg, Mitgründerin und CEO von macu4

Einen überzeugenden Antrag für den Innosuisse Swiss Accelerator einzureichen ist kein Selbstläufer. Für die macu4 AG war klar: Das komplexe Förderverfahren braucht nicht nur eine gute Geschäftsidee, sondern auch einen strategisch durchdachten Plan. Mit Unterstützung des Ahead Begleitangebots (vormals KMU und Innovation) fand Macu4 passende Begleitung – und damit mehr als nur Hilfe bei der Antragstellung.

 

Von der Vision zum tragfähigen Förderantrag

macu4 entwickelt innovative, bezahlbare Ortho-Prothesen, die auf Selbstbestimmung statt Hightech-Mimik setzen. Zwei modulare Systeme bedienen unterschiedliche Nutzergruppen – von Menschen mit Unterarmamputation bis hin zu Personen, die eine Handprothese benötigen. Das Unternehmen hatte das Ziel, für sein weiteres Wachstum eine Förderung im Rahmen des Innosuisse Swiss Accelerator zu beantragen.

 

Doch der Antrag hatte es in sich: Detaillierte Finanzplanung, Risikoanalysen, Marktstrategien und geistiger Eigentumsschutz mussten überzeugend dargelegt werden – strukturiert, klar und nachvollziehbar.

 

„Ein solcher Antrag erfordert mehr als nur gute Argumente – er verlangt nach fundierten, professionell aufbereiteten Inhalten, die auch Aussenstehende auf Anhieb verstehen“.

Myriam Lingg, Mitgründerin und CEO von macu4

 

Strategische Unterstützung, die den Reifeprozess fördert

Hier kam das Ahead Begleitangebot ins Spiel. Macu4 wurde ein Innovationsexperte mit umfassender KMU-Erfahrung zur Seite gestellt. Gemeinsam wurde die Geschäfts- und Vertriebsstrategie analysiert, geschärft und zielgerichtet dokumentiert.

„Der Innovationsexperte hat unsere Aktivitäten so strukturiert, dass sie nachvollziehbar, fokussiert und strategisch sinnvoll aufbereitet waren – das hat uns enorm geholfen“. Gleichzeitig hat dieser Prozess den Reifegrad unseres Unternehmens deutlich erhöht.“

Myriam Lingg, Mitgründerin und CEO von macu4

 

Effizient und pragmatisch

Besonders geschätzt wurde die pragmatische Herangehensweise des Mentors: Der Informationsaustausch war zielgerichtet und effizient. Macu4 musste nur das bereitstellen, was wirklich benötigt wurde – und konnte sich so weiter auf das operative Geschäft konzentrieren.

 

„Die Zusammenarbeit verlief sehr reibungslos. Der Aufwand für uns war gering, das Ergebnis dafür umso wertvoller. Der Ahead innovationsexperte wusste genau, welche Fragen wann sinnvoll sind – und hatte immer den gesamten Kontext im Blick.“

Myriam Lingg, Mitgründerin und CEO von macu4

 

Mehr als Antragshilfe: Ein echter Sparringspartner

Die Begleitung durch Ahead ging über reine Antragshilfe hinaus. Der Mentor half macu4, Herausforderungen neu zu denken, Learnings aus anderen KMU einzubeziehen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens kritisch zu reflektieren.

„In der dynamischen Welt von noch jungen Unternehmen sind externe Impulse essenziell. Die Erfahrung des Mentors und sein breites Netzwerk waren ein echter Mehrwert für uns. “

Myriam Lingg, Mitgründerin und CEO von macu4

 

Fazit: Mit gezielter Unterstützung Innovation vorantreiben

Dank der punktgenauen Begleitung konnte macu4 einen überzeugenden Förderantrag einreichen – und gleichzeitig seine strategische Ausrichtung weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit mit Ahead war dabei mehr als eine Hilfestellung – sie war ein Katalysator für den nächsten Unternehmensschritt.

 

„Wer Innovation wirklich leben will, braucht Partner, die verstehen, wie KMU ticken – und wie man komplexe Anforderungen gemeinsam meistert. Genau das haben wir in diesem Programm gefunden.“

 

 

Dr. Myriam Lingg ist Mitgründerin und CEO der macu4 AG, einem Zürcher MedTech-Start-up, das modulare, 3D-gedruckte Ortho-Prothesen für Unterarm und Hand entwickelt. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik – unter anderem bei Heraeus in Deutschland und Smith & Nephew in Mexiko – bringt sie umfassende Expertise in Produktmanagement, Vertrieb und Marketing mit. Ihre Promotion in Epidemiologie absolvierte sie am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut. Ihre internationale Erfahrung und ihr Engagement für innovative Lösungen machen sie zu einer führenden Persönlichkeit im Bereich der Medizintechnik.

 

macu4 verfolgt das Ziel, erschwingliche und benutzerfreundliche Prothesenlösungen zu bieten, die den Alltag der Nutzer erleichtern. Durch den Einsatz von 3D-Drucktechnologie und einem modularen Designansatz ermöglicht das Unternehmen individuelle Anpassungen und fördert die Selbstbestimmung der Anwender. Lingg betont die Bedeutung von Einfachheit und Nutzerzentrierung in der Produktentwicklung und strebt danach, bestehende Versorgungspfade im Prothesenbereich zu optimieren.

https://macu4.com/